Geld für Siegburg - Rhein-Berg-Online 29.02.08
Bergisch Gladbach - Die Stadt Bergisch Gladbach wird sich an den Prozesskosten der Stadt Siegburg beteiligen. Siegburg klagt vor dem Oberverwaltungsgericht in Münster gegen die bis 2030 verlängerte Nachtflugerlaubnis. Landesverkehrsminister Oliver Wittke (CDU) hatte diese Nachtflugerlaubnis durchgesetzt. Allerdings wurde die Hilfe auf maximal 5.000 Euro gedeckelt. Ursprünglich hatten die Grünen gefordert, eine eigene Klage in Münster anzustrengen. Dies wurde im Rat mehrheitlich abgelehnt.

Die Messstelle in Siegburg weise die höchsten Werte von allen 13 Messstellen rund um den Flughafen auf. Von daher mache es Sinn, sich an die Siegburger Klage anzuhängen. Nun heißt es in einem Ratsbeschluss: „Die Stadt Bergisch Gladbach unterstützt nachhaltig die von der Stadt Siegburg eingereichte Klage gegen das Land Nordrhein-Westfalen.“ Die Prozesskosten belaufen sich nach ersten Schätzungen insgesamt, für zwei Instanzen, auf 20.000 Euro. Auch in Rösrath wird darüber nachgedacht, sich an den Siegburger Prozesskosten zu beteiligen. (nie)

http://www.rhein-berg-online.ksta.de/jrbo/artikel.jsp?id=1203599328254