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siehe auch Meldungen aus 2015 2014 2013 2012 2011 2010, 2009, 2008, 2007, 2006, 2005, 2004, 2003 bzw. 2001-2002

06.12.2016
Aktuelle Presseinformation der Bundesvereinigung gegen Fluglärm.
Das Bundesverkehrsministerium hatte heute diverse Umweltverbände zur Präsentation der Eckpunkte für ein neues Luftverkehrskonzept eingeladen. Herausgekommen ist offenbar ein unakzeptables und unabgestimmtes Papier, dass - man ahnte es ja schon - wiederf einmal völlig einseitig die Interssen der Flugverkehrswirtschaft in den Mittelpunkt stellt....


"Die Politik hat auf ganzer Linie versagt"
Leserbriefe im KStA vom 6.12.
zum Fluglärm-Interview "Laut wie ein Presslufthammer" im KStA vom 26./27.11.
Die Leserbriefe heute im KStA zum Interview mit Hoffmann und Müller von der LSG (Lärmschutzgemeinschaft Flughafen Köln/Bonn) sind aussagekräftig und sollten von allen Verantwortlichen zur Kenntnis genommen werden.
Ein Update der Daten zur Belastungssituation (Herr Schumacher (Hennef) von der Lärmschutzgemeinschaft Flughafen Köln/Bonn (LSG) stellt den üblichen, geschönten Aussagen des Flughafenvertreters einige Fakten gegenüber. Außerdem ist noch der aktuelle Vergleich der Start- und Landegebühren von Köln und Frankfurt gegenübergestellt, der zeigt, dass sich der Flughafen noch nicht wirksam genug um höhere Gebühren für Nachtflüge in Köln/Bonn bemüht hat.

02.12.2016 Bürgerversammlung der Stadt Overath zur Fluglärmsituation in Untereschbach u. Immekeppel
Die von der Stadt Overath ausgerichtete Veranstaltung (gestern im Alten Zollhaus) zur Diskussion der Fluglärmbelastung war von mehr als 50 betr. Bürgern gut besucht. Eingeladen war Herr Partsch vom Flughafen, der die üblichen Statements seines Arbeitgebers mit den Zahlen zu den Flugbewegungen und Abflugrouten darstellte und die Bürger glauben lassen wollte, dass doch alles viel besser geworden sei - wegen der leiseren Flugzeuge, der nicht gestiegenen Flugbewegungen trotz mehr Fracht und viel mehr Passagieren, vor allem in der Nacht. ...

28.11.2016
Flughafen Köln-Bonn - Über Versäumnisse des Airports und die Hoffnung auf die NRW-Wahlen – Quelle: http://www.ksta.de/25171020 ©2016
höre auch dazu folgendes Interview im Deutschlandradio
Michael Garvens und Wolfgang Hoffmann zur Nachtflugsituation
Einladung der Stadt Overath zur Bürgerversammlung am Donnerstag, den 1. Dezember 2016, 19:00 Uhr, im Ristorante Altes Zollhaus (im Nebengebäude), Olper Straße 60
Thema: Fluglärm in Overath-Untereschbach und -Immekeppel

Wegen zahlreicher Beschwerden in den letzten Monaten aus der Bevölkerung zum Fluglärm während der Nachtzeiten - diese Problematik betrifft nicht nur Overath!

16.11.2016
"Sommer der Rekorde" - Hennefer Initiative beklagt mehr Fluglärm am Himmel
Die Geschäftsleitung des nahegelegenen Nachtflug-Airport Köln/Bonn war Ende August mit einer Pressemitteilung in die Öffentlichkeit gegangen, worin die in diesem Sommer im Flugverkehr erzielten neuen "Rekorde" gefeiert wurden.
Damit war insbesondere die erhebliche Zunahme der Zahl der Ferien-Passagierfluggäste gemeint, die in diesem Jahr im Vergleich zu 2015 um 16% zugenommen hat. Diese (Fehl-) Entwicklung darf man sowohl der Billigfliegerei als auch der einsamen Nachtoffenheit dieses Flughafens anlasten. Über Auswirkungen dieses 'Rekordes' auf die Gesundheit der Anrainer fiel natürlich kein Wort ...
siehe auch: http://www.fluglaerm-koeln-bonn.de/
Wenn schneller und billiger - egal wann und wie - weiterhin das einzige Bestreben der lokalen Fluglobby bleibt, dann zerstört sich der Mensch zunehmend seine eigene Lebensgrundlage!

07.10.2016
PM der Lärmschutzgemeinschaft Flughafen Köln/Bonn
...
Dass Köln/Bonn seit Jahren mit seinen Nachtflugzahlen an oberster Stelle in Deutschland stehe, sei eine „verheerende Entwicklung“, so Schumacher. „Sie wurde durch die jahrzehntelang verfolgte, extrem Flughafen-freundliche Verkehrspolitik massiv befördert.“


Kölner Nächte - Eine Karikatur (aus KStA vom 8.10.) ist Realität geworden

Rekord bei Nachtflügen für Airport ärgert Lärmgegner - KStA vom 7.10.2016

05.10.2016
Antwort von Frau Cecilia Wikström, Vorsitzende des Petitionsausschusses des Europa Parlaments, auf verschiedene Petitionen zum Nachtfluglärm aus 2014
(Danke an Hans Strawe für seine Petition aus 2016 und die Weitergabe der Informationen!)


05.03.2016 DLR-Studie: Wie wirkt sich Fluglärm auf den Schlaf von Kindern aus?
Das Deutsche Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR) will eine große Studie aufsetzen, in der die Frage beantwortet werden soll: "Wie wirkt sich Fluglärm auf den Schlaf von Kindern aus?"
Ist das ein weiterer Versuch der Politik Gründe zu liefern, um im Sinn von Art.2 GG nicht aktiv werden zu müssen?
Wurde nicht schon die NORAH Studie als Langzeitstudie angestoßen um den Gerichten die Möglichkeit zu entziehen, auf bestehende Ergebnisse zurück zu greifen und den Ausbau des Frankfurter Flughafens zu stoppen?

Bei aller Kritik an der NORAH-Studie, die weitgehend von der Luftverkehrsindustrie finanziert wurde, ist klar herausgekommen, dass Schulkinder unter Fluglärm in ihren kognitiven Fähigkeiten eingeschränkt sind. Damit bestätigt sie erneut eine Vielzahl von Studien, die seit 1977 durchgeführt wurden und immer wieder zu vergleichbaren Ergebnissen geführt haben.

Es ist an der Zeit, dass unser Gesetzgeber (die Abgeordneten des Deutschen Bundestages) endlich aufwacht und klare Grenzen für die Lärmbelastung der Menschen definiert, ohne "Weichspüler" wie Durchschnittsschallpegel über eine Zeitleiste, die nach Belieben verlängert werden kann, um den Lärm "klein" zu rechnen. Lärm ist eine der Geißel unserer modernen Welt, weil er im Laufe der technischen Entwicklung nicht ernst genommen wurde. Schon der Mediziner und Mikrobiologe Robert Koch hat vor ca. 100 Jahren erkannt: "Eines Tages wird der Mensch den Lärm ebenso unerbittlich bekämpfen müssen, wie die Cholera und die Pest."

Die vorhandenen Erkenntnisse müssen den Politikern reichen, um endlich aktiv zu werden. Es ist höchste Zeit.
(Text übernommen von Dietrich Elsner,
Koordinator der Initiativen Fluglärm in Mainz und Rheinhessen)

31.10.2015
Zweifel an Methoden Harsche Kritik an Verkehrslärmstudie
Angesehene Mediziner sprechen der aktuellen Norah-Lärmstudie wegen methodischer Fehler ihre Aussagekraft ab. Die Studie hatte ergeben, dass Lärm sich weniger auf die Gesundheit auswirkt als bisher angenommen. Auch die Geldgeber lassen Zweifel an der Unabhängigkeit aufkommen.