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05.03.2016 DLR-Studie: Wie wirkt sich Fluglärm auf den Schlaf von Kindern aus?
Das Deutsche Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR) will eine große Studie aufsetzen, in der die Frage beantwortet werden soll: "Wie wirkt sich Fluglärm auf den Schlaf von Kindern aus?"
Ist das ein weiterer Versuch der Politik Gründe zu liefern, um im Sinn von Art.2 GG nicht aktiv werden zu müssen?
Wurde nicht schon die NORAH Studie als Langzeitstudie angestoßen um den Gerichten die Möglichkeit zu entziehen, auf bestehende Ergebnisse zurück zu greifen und den Ausbau des Frankfurter Flughafens zu stoppen?

Bei aller Kritik an der NORAH-Studie, die weitgehend von der Luftverkehrsindustrie finanziert wurde, ist klar herausgekommen, dass Schulkinder unter Fluglärm in ihren kognitiven Fähigkeiten eingeschränkt sind. Damit bestätigt sie erneut eine Vielzahl von Studien, die seit 1977 durchgeführt wurden und immer wieder zu vergleichbaren Ergebnissen geführt haben.

Es ist an der Zeit, dass unser Gesetzgeber (die Abgeordneten des Deutschen Bundestages) endlich aufwacht und klare Grenzen für die Lärmbelastung der Menschen definiert, ohne "Weichspüler" wie Durchschnittsschallpegel über eine Zeitleiste, die nach Belieben verlängert werden kann, um den Lärm "klein" zu rechnen. Lärm ist eine der Geißel unserer modernen Welt, weil er im Laufe der technischen Entwicklung nicht ernst genommen wurde. Schon der Mediziner und Mikrobiologe Robert Koch hat vor ca. 100 Jahren erkannt: "Eines Tages wird der Mensch den Lärm ebenso unerbittlich bekämpfen müssen, wie die Cholera und die Pest."

Die vorhandenen Erkenntnisse müssen den Politikern reichen, um endlich aktiv zu werden. Es ist höchste Zeit.
(Text übernommen von Dietrich Elsner,
Koordinator der Initiativen Fluglärm in Mainz und Rheinhessen)

31.10.2015
Zweifel an Methoden Harsche Kritik an Verkehrslärmstudie
Angesehene Mediziner sprechen der aktuellen Norah-Lärmstudie wegen methodischer Fehler ihre Aussagekraft ab. Die Studie hatte ergeben, dass Lärm sich weniger auf die Gesundheit auswirkt als bisher angenommen. Auch die Geldgeber lassen Zweifel an der Unabhängigkeit aufkommen.